Landbote: Stadt Zürich sieht keinen Bedarf für abschaltbares WLAN in Schulen

Um Stadtzürcher Kinder vor der steigenden Strahlenbelastung zu schützen, hat die «IG WLAN mit Mass in Schulen, Kindergärten und Krippen» den Stadtrat aufgefordert, in allen Einrichtungen mit Kindern abschaltbares WLAN einzuführen. Dieser sieht jedoch keinen Handlungsbedarf.

Seit 2013 werden die Schulzimmer der Stadt Zürich mit WLAN ausgerüstet. Aber obwohl es in einer Infobroschüre der Stadt heisst: «Schalten Sie das WLAN nur ein, wenn Sie es brauchen», sind die neu installierten Router beziehungsweise Accesspoints in Kindergärten und Primarschulen nicht abschaltbar. Dies störte die IG. Ende März reichte sie deshalb eine Petition ein.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:

http://www.landbote.ch/

Auch erschienen bei 

http://www.limmattalerzeitung.ch/

http://www.zsz.ch/

http://www.oltnertagblatt.ch/

http://www.toponline.ch/

Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein schreibt zu WLAN

WLAN, massiver Schlafräuber – aber „Strahlung vernachlässigbar“ - Wie geht das zusammen?

Entgegnung von Peter Schlegel zu Interviews mit Martin Röösli im Tages-Anzeiger vom 31. März 2016 und im Beobachter online vom 1. April 2016

Lesen Sie den Beitrag hier auf der Seite des Dachverbandes

Stellungnahme zu Aussagen von Martin Röösli im Tagesanzeiger vom 31.3.2016

von Martin Zahnd, www.handy-aus.ch

 

«WLAN strahlt viel weniger als Mobiltelefon»

Das ist prinzipiell richtig. Jedoch ist die daraus resultierende Schlussfolgerung, dass weniger Strahlung unbedenklich sei, leider falsch. Biologische Auswirkungen wurden bereits bei niedrigen Strahlenwerten festgestellt.

Die Aussage des Bundesamtes für Gesundheit verspricht zudem keine Entwarnung: «Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit noch ungenügend erforscht.» Und für eine persönliche Vorsorge empfiehlt das Bundesamt: «Das WLAN nur einschalten, wenn es gebraucht wird.» Aus gutem Grund: Über 130 Studien im Zusammenhang mit WLAN weisen negative biologische Effekte nach beispielsweise den Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Männern: aufgelistet bei diagnose:funk (Link).

WLAN hat ein Beacon-Signal von 10 Hz. Diese Taktung liegt genau im Bereich der Alpha-Gehirnwellen des Menschen und kann Einfluss auf den gesamten Organismus ausüben, beispielsweise auf die Schlafqualität. Baubiologen berichten immer wieder von Betroffenen, die aufgrund eines aktivierten WLAN nicht schlafen können. 

 


 

«WLAN-Strahlung macht nur einen kleinen Teil an der Gesamtstrahlendosis aus, ihr Einfluss ist somit vernachlässigbar.»

In einer Primarschule wird ein Internetzugang durchschnittlich zwischen 10 bis maximal 60 Minuten am Tag benötigt. Das rechtfertigt keine Dauerbestrahlung.