Stellungnahme zu Aussagen von Martin Röösli im Tagesanzeiger vom 31.3.2016

von Martin Zahnd, www.handy-aus.ch

 

«WLAN strahlt viel weniger als Mobiltelefon»

Das ist prinzipiell richtig. Jedoch ist die daraus resultierende Schlussfolgerung, dass weniger Strahlung unbedenklich sei, leider falsch. Biologische Auswirkungen wurden bereits bei niedrigen Strahlenwerten festgestellt.

Die Aussage des Bundesamtes für Gesundheit verspricht zudem keine Entwarnung: «Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit noch ungenügend erforscht.» Und für eine persönliche Vorsorge empfiehlt das Bundesamt: «Das WLAN nur einschalten, wenn es gebraucht wird.» Aus gutem Grund: Über 130 Studien im Zusammenhang mit WLAN weisen negative biologische Effekte nach beispielsweise den Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Männern: aufgelistet bei diagnose:funk (Link).

WLAN hat ein Beacon-Signal von 10 Hz. Diese Taktung liegt genau im Bereich der Alpha-Gehirnwellen des Menschen und kann Einfluss auf den gesamten Organismus ausüben, beispielsweise auf die Schlafqualität. Baubiologen berichten immer wieder von Betroffenen, die aufgrund eines aktivierten WLAN nicht schlafen können. 

 


 

«WLAN-Strahlung macht nur einen kleinen Teil an der Gesamtstrahlendosis aus, ihr Einfluss ist somit vernachlässigbar.»

In einer Primarschule wird ein Internetzugang durchschnittlich zwischen 10 bis maximal 60 Minuten am Tag benötigt. Das rechtfertigt keine Dauerbestrahlung.